Über mich
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Mag. Dietmar

Schürhagl
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Erfahrung, die weit über Mediation hinausgeht

Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, ist für mich kein neuer beruflicher Weg und auch kein kurzfristiger Schwerpunkt. Beratung, Coaching, persönliche Entwicklung und der professionelle Umgang mit Konflikten und Veränderungsprozessen ziehen sich seit vielen Jahren durch meine berufliche Tätigkeit. Heute verbinde ich diese Erfahrung mit meiner Arbeit als eingetragener Mediator. Dabei profitiere ich von einem ungewöhnlich breiten beruflichen Hintergrund: Ich bin systemischer Coach und Berater, Berufs- und Sozialpädagoge, eingetragener Mediator und Hypnosecoach. Zusätzlich verfüge ich über ein abgeschlossenes Universitätsstudium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Italienisch mit dem akademischen Grad Mag. phil. Diese Verbindung aus wissenschaftlichem Hintergrund, Beratungserfahrung, Coaching, Pädagogik und Mediation ermöglicht mir einen Blick, der über den einzelnen Konflikt hinausgeht. Denn Konflikte entstehen selten nur aus einem einzigen Anlass. Oft spielen unterschiedliche Erwartungen, Erfahrungen, Kommunikationsmuster, Verletzungen oder festgefahrene Sichtweisen zusammen.

Meine Arbeit begann nicht mit Mediation


Noch bevor Mediation zu einem Schwerpunkt meiner selbstständigen Tätigkeit wurde, habe ich Menschen bereits über viele Jahre in beruflichen und persönlichen Veränderungsprozessen begleitet. Bei ÖZIV SUPPORT Oberösterreich arbeite ich als systemischer Coach und Berater. Dort begleite ich Menschen unter anderem bei beruflicher Neuorientierung, persönlichen Veränderungsprozessen und herausfordernden Lebenssituationen. Diese langjährige Arbeit hat meinen Blick auf Menschen und Konflikte entscheidend geprägt. Ich habe gelernt, genau zuzuhören, Zusammenhänge zu erkennen, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen und nicht vorschnell mit fertigen Antworten oder Standardlösungen zu arbeiten. Genau diese Haltung prägt auch meine Arbeit als Mediator.
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Mediation ist für mich kein vorgefertigtes Verfahren

Zwei Konflikte können auf den ersten Blick sehr ähnlich aussehen und trotzdem völlig unterschiedliche Hintergründe haben. Bei einem Paar geht es vielleicht vordergründig um Geld, tatsächlich aber um Vertrauen, Verantwortung oder unterschiedliche Vorstellungen vom gemeinsamen Leben. Bei einer Trennung stehen organisatorische Fragen im Raum, gleichzeitig wirken Enttäuschungen oder Verletzungen nach. In einem Nachbarschaftskonflikt kann ein konkreter Anlass nur der sichtbare Teil eines Problems sein, das sich über längere Zeit aufgebaut hat. Und am Arbeitsplatz treffen häufig unterschiedliche Erwartungen, Rollen und Kommunikationsstile aufeinander. Deshalb ist mir wichtig, zuerst zu verstehen, worum es den Beteiligten tatsächlich geht. Mediation bedeutet für mich nicht, Menschen möglichst schnell zu einem Kompromiss zu bringen. Es geht darum, die Interessen hinter den Positionen sichtbar zu machen, unterschiedliche Sichtweisen verständlich zu machen und einen Rahmen zu schaffen, in dem wieder konstruktiv miteinander gesprochen werden kann. Ich halte wenig von Lösungen von der Stange.

Fachliche Breite als Stärke

Meine beruflichen Qualifikationen stammen aus unterschiedlichen Bereichen. Gerade diese Verbindung empfinde ich als große Stärke.Mein Hintergrund umfasst unter anderem:
‍Universitätsstudium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft sowie Italienisch
Abschluss: Mag. phil.
‍Berufs- und Sozialpädagogik
Systemisches Coaching und Beratung
Eingetragene Mediation
Hypnosecoaching
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Ergänzend habe ich mich in zahlreichen Bereichen weitergebildet, darunter berufliche Neuorientierung, Stress- und Zeitmanagement, Diversity und Kulturkompetenz sowie weitere Beratungs- und Coachingthemen. Auch zusätzliche Ausbildungen in Bereichen wie Sexualcoaching, ADHS und Legasthenie erweitern meinen Blick auf unterschiedliche Lebenssituationen und persönliche Fragestellungen. Für meine Mediationsarbeit bedeutet das: Ich betrachte einen Konflikt nicht isoliert. Ich versuche zu verstehen, welche Interessen, Erwartungen, Erfahrungen und Rahmenbedingungen dahinterstehen und welche Möglichkeiten daraus entstehen können.

Professionell, aber nicht distanziert

Für mich bedeutet Professionalität nicht, möglichst unnahbar aufzutreten. Menschen kommen häufig mit Konflikten zu mir, die sie bereits längere Zeit beschäftigen und emotional belasten. Manchmal geht es um Partnerschaft oder Familie, manchmal um Trennung, Nachbarschaft, Arbeitsplatz oder andere persönliche Auseinandersetzungen. Dafür braucht es einen Rahmen, in dem alle Beteiligten ernst genommen werden und offen sprechen können. Mir ist deshalb ein respektvoller und klarer Umgang besonders wichtig. Ich erkläre verständlich, wie eine Mediation abläuft und welche Rolle ich dabei habe. Ich bewerte nicht, wer „recht“ oder „unrecht“ hat, und ich treffe keine Entscheidungen für die Beteiligten. Meine Aufgabe ist es, das Gespräch zu strukturieren, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und dabei zu unterstützen, eigene tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Klarheit statt Gegeneinander

Wenn Konflikte länger bestehen, verengt sich häufig der Blick. Gespräche drehen sich im Kreis, Positionen verhärten sich und das eigentliche Anliegen gerät zunehmend aus dem Blick. In einer Mediation geht es deshalb zunächst darum, wieder Klarheit zu schaffen.Was ist tatsächlich passiert?
Was beschäftigt die einzelnen Beteiligten?
Welche Interessen und Bedürfnisse stehen hinter den Positionen?
Und welche Lösungen wären unter den gegebenen Umständen für alle Beteiligten tragfähig? Dabei geht es nicht darum, Unterschiede künstlich aufzulösen. Unterschiedliche Sichtweisen dürfen bestehen bleiben. Entscheidend ist, wieder miteinander ins Gespräch zu kommen und Möglichkeiten zu entwickeln, mit diesen Unterschieden konstruktiv umzugehen.

Mein Anspruch an meine Arbeit

Ich möchte Konflikte nicht möglichst schnell „abhaken“. Mein Anspruch ist ein anderer.Ich möchte verstehen, worum es den Beteiligten tatsächlich geht. Ich möchte einen Rahmen schaffen, in dem jede Seite gehört wird und schwierige Themen angesprochen werden können. Und ich möchte die Beteiligten dabei unterstützen, Lösungen zu entwickeln, die nicht von außen vorgegeben werden, sondern zu ihrer konkreten Situation passen. Dazu gehören für mich eine sorgfältige Vorbereitung, ein klar strukturierter Ablauf, ausreichend Zeit für die unterschiedlichen Perspektiven, ein respektvoller Umgang und Transparenz über jeden Schritt des Verfahrens. Mediation lebt davon, dass die Beteiligten selbst entscheiden. Meine Aufgabe ist nicht, eine fertige Lösung mitzubringen, sondern einen professionellen Prozess zu gestalten, in dem eine Lösung wieder möglich werden kann.

Mehr als eine Methode

Mediation ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit, aber sie steht nicht für sich allein.Gerade die Verbindung von
Coaching, Beratung, Pädagogik und Mediation
ermöglicht mir eine Arbeitsweise, die über die reine Moderation eines Gesprächs hinausgeht. Manchmal geht es darum, festgefahrene Kommunikationsmuster zu erkennen. Manchmal darum, unterschiedliche Erwartungen erstmals klar auszusprechen. Manchmal müssen Verletzungen oder Missverständnisse verstanden werden, bevor überhaupt über eine Lösung gesprochen werden kann. Und manchmal verändert sich bereits viel, wenn beide Seiten wieder erleben, dass ein Gespräch möglich ist, ohne sofort in die bekannten Muster zurückzufallen.Genau dort setzt Mediation an.

Meine Praxis in Vöcklabruck

Meine Praxis befindet sich in der Sportplatzstraße 6, 3. Stock, 4840 Vöcklabruck.Ich biete Mediation unter anderem in folgenden Bereichen an:Paare und Familien
Trennung und Scheidung
Nachbarschaft und privates Umfeld
Arbeitsplatz und berufliche Konflikte
Vereine und Organisationen
Schlichtungen nach dem BehindertengleichstellungsrechtVor einer Mediation besteht die Möglichkeit eines kostenlosen 20-minütigen Vorgesprächs. Dabei können wir in Ruhe klären, worum es geht, wer an einer Mediation beteiligt wäre und ob Mediation für die konkrete Situation ein sinnvoller Weg sein kann.

Veränderung beginnt oft mit einem anderen Gespräch

Konflikte verschwinden selten dadurch, dass man sie lange genug vermeidet. Gleichzeitig führt auch ein weiteres Gespräch nach demselben Muster häufig nicht weiter. Mediation schafft einen anderen Rahmen. Einen Rahmen, in dem unterschiedliche Sichtweisen Platz haben, Interessen klarer werden und aus festgefahrenen Positionen wieder Handlungsmöglichkeiten entstehen können. Meine Aufgabe sehe ich darin, diesen Prozess professionell, strukturiert und mit der Erfahrung aus vielen Jahren Arbeit mit Menschen zu begleiten.
‍Mag. Dietmar Schürhagl
Systemischer Coach und Berater
Berufs- und Sozialpädagoge
Eingetragener Mediator
Hypnosecoach
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Wie läuft der Prozess ab?

Mediation ist ein strukturierter Prozess, der dabei hilft, Konflikte respektvoll und lösungsorientiert zu klären.

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Erstgespräch

In einem Erstgespräch klären wir Ihr Anliegen und besprechen, ob Mediation der passende Weg für Ihren Konflikt ist.

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Themen klären

Alle Beteiligten schildern ihre Sichtweise. Gemeinsam werden die wichtigen Themen und Interessen herausgearbeitet.

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Lösungen entwickeln

Im Gespräch entwickeln wir gemeinsam mögliche Lösungen, die für alle Beteiligten akzeptabel und tragfähig sind.

04

Vereinbarung

Die gefundenen Lösungen werden in einer klaren Vereinbarung festgehalten, damit sie nachhaltig umgesetzt werden können.

Mediationssitzung
Eine Mediationssitzung bietet einen geschützten Rahmen, um Konflikte
respektvoll zu besprechen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Informationen:
Vertrauliche und neutrale Gesprächsbegleitung
Strukturierter Ablauf für konstruktive Lösungen
Termine online buchbar
Honorar : € 99,- pro Sitzung (50 Minuten), Bar- oder Kartenzahlung
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